In unserer täglichen Exportberatung sind wir im ICS zuweilen mit Annahmen konfrontiert, aufgrund derer eine Markterschließung oder ein anstehendes Auslandsgeschäft (zum Großteil) einen schlechten Ausgang nimmt.

In diesem Sinne haben wir einige dieser nicht zielführenden Erwartungshaltungen für Sie als „Lessons Learned“ zusammengestellt.

Wie vernichte ich viel Geld in möglichst kurzer Zeit?

  • Ein sehr schneller, ungeplanter Markteinstieg – „Recherche ist etwas für Weicheier ohne Bauchgefühl!“
  • Die Lieferzusage des Vertriebs geht sofort an den Kunden, ohne das Vertragswerk zu lesen und die Kapazitäten zu checken! – „Das wird dann schon passen“ oder „Das machen die Kollegen im Back Office dann schon!“
  • Kompliziertes Zollrecht, blöde Importbeschränkungen und total überflüssige Zertifizierungen am Zielmarkt ignorieren! – „In Österreich haben wir so einen hohen Standard, so viele Vorschriften, das Produkt wird somit ja wohl akzeptiert werden!“
  • „Regelungen zur Produkthaftung (z. B. in den USA) können ja nicht so heiß gegessen werden, wie alle sagen!“
  • Die Bonität des Kunden nicht überprüfen! – „Die Harmonie hat gleich gestimmt. Da kann ich jetzt nicht gleich am Beginn das Vertrauen zerstören, er ist ja von meinem Produkt total begeistert.“ und „Er hat auch bestimmt Geld bei den Projekten, die er am Laufen hat und dem tollen Netzwerk!“
  • Die Verträge nicht prüfen lassen, da Juristen nur Geld kosten!
  • Nötige Recherchen im Vorhinein mühsam finden! – „Was da sonst kommen sollte, nehme ich in Kauf!“ und „Das Produkt wird aber sicherlich nicht verändert!“
  • Welches Länderrisiko? – „Länderratings, Korruption und Co. sind egal, da mein Kunde die richtigen Leute kennt und er selbst ja früher auch in der Politik war!“

Kommt Ihnen die eine oder andere Aussage bekannt vor? Rufen Sie uns an!

 

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