Markteintritte geschehen oft beinahe „nebenbei“, weil ein Kunde aus dem Ausland ein Produkt per E-Mail bestellt oder man auf Messen internationale Verbindungen knüpft. Selten ist der erste Marktgang ins Ausland bewusst geplant und strategisch durchdacht. Er passiert.
Dies ist durchaus in Ordnung, wenn es sich um einzelne Aufträge handelt, der Markt jedoch nicht als Ganzes von unternehmerischem Interesse ist.

Interessant wird die Situation, wenn man in einen Markt „stolpert“, der eigentlich ein enormes Potential beinhaltet und ein perfekter Schritt für die eigene Expansion sein könnte.

Ein zufälliger Markteintritt geht meist sehr rasch vonstatten, das Geschäft wird abgewickelt, der Distributor engagiert, etc. Man vergisst dabei rasch, dass man durch oberflächlich ausgewählte DistributorInnen sehr schnell Marktpotenzial verlieren kann, weil man nur ein Add-On Produkt ist, weil das Produkt falsch platziert wird, weil der/die DistributorIn lokal einen schlechten Namen hat oder weil Kunden nicht bezahlen. So führt ein Markteintritt sehr rasch zu einem Marktrückzug.

Sinnvoll ist ein strategisch durchdachter und organisierter Markteintritt. Lesen Sie daher die folgenden Beiträge und auch unter „Vertrieb & Kunden“ weiter!

Mag. Maria Smid, MBA
Partnerin
Sergey Frank International GmbH, Guglgasse 12/483 1110 Wien

 

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