Um zum einen sicherzustellen, dass die Liquidität Ihres Unternehmens durch Ihr neues Auslandsvorhaben nicht gefährdet ist und zum anderen abschätzen zu können, welche Absatzziele es in welchem Zeitraum zu erreichen gilt, müssen Sie Ihre bestehenden finanziellen Ressourcen überprüfen und einen bevorstehenden, zusätzlichen Kapitalbedarf für Ihr Auslandsgeschäft abschätzen und einkalkulieren!

Am Beginn internationaler Projekte sollte somit unbedingt die Erstellung eines Finanzplans stehen. Oft verlangt auch Ihre Hausbank einen solchen, wenn Sie für das Projekt einen Kredit benötigen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  1. Wie viel Geld benötige ich für mein Exportvorhaben?
  2. Wie viel Eigenkapital kann ich für das Vorhaben aufbringen bzw. wie viel Fremdkapital muss ich aufnehmen?
  3. Wie viel Umsatz muss ich am neuen Markt erzielen, nicht nur um alle Kosten zu decken, sondern auch um Gewinne zu erzielen? Wann ist der Break-Even Point erreicht? (ROI)

Von diesen Fragestellungen und den bei Ihnen vorhandenen Ressourcen hängt im Prinzip ab, welche der Finanzierungsmöglichkeiten Sie wählen (können). Es stehen Ihnen die Selbstfinanzierung, die freie Exportfinanzierung, sowie die geförderte Exportfinanzierung zu Verfügung.

Vom Lieferantenkredit über den Kontokorrentkredit bis hin zum Exportfondskredit gibt es eine Fülle an Finanzierungsmöglichkeiten. Die unterschiedlichen Instrumente, die Ihnen hier Unterstützung bieten, wurden von unseren KollegInnen der Wirtschaftskammer Tirol im Export Handbuch übersichtlich dargestellt.

Je früher Sie Ihre Hausbank in Ihr Exportvorhaben einbinden, desto effizienter und vorausschauender können Sie Ihre Pläne umsetzen!

Lesen Sie dazu auch unsere Link Liste sowie den Fact Sheet: Inlandsinvestitionen – Neue Finanzierungsmöglichkeit für österreichische Exporteure!

 

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