Die Preisfestsetzung in einem fremden Markt kann und muss sich meist von jener im Inland unterscheiden. Sie orientiert sich neben den Exportkosten an lokalen Marktgegebenheiten, aber auch daran, welcher Unique Selling Point (USP) im neuen Markt von Bedeutung ist. So kann sich zum Beispiel eine Schokolade in der Schweiz, aufgrund ihrer biologischen Inhalte, von der Konkurrenz abheben. Dieselbe Schokolade verkauft sich allerdings in den USA sehr gut, aufgrund des Labels „Made in Switzerland“, ebenso wie in Hongkong, weil sie dort günstiger als Konkurrenzprodukte ist. Dazu kommen zusätzliche Kosten wie Logistik, Zoll, lokales Marketing, etc., die dem Produkt zugeordnet werden müssen.
Die Festlegung der Preise Ihrer Produkte und Dienstleistungen ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Finanzplanung.

Unternehmen sind oftmals versucht, die Preise ihrer Produkte ganz einfach so zu gestalten, dass sie zum Verkaufspreis der Produkte im Inland einen Pauschalfaktor aufschlagen. Wir raten Ihnen von solch pauschalen Berechnungen ab. Nur durch die genaue Auseinandersetzung mit den diversen Kosten und Positionen können Sie sicherstellen, dass sich im Endeffekt Ihre Kosten auch wirklich decken und Sie längerfristig Gewinne erzielen.

Hier einige der wichtigsten Fragen für das sog. „Pricing“ für Ihr Produkt auf dem ausgesuchten Exportzielmarkt:

Lesen Sie Sie auch den nächsten Artikel von Mag. Maria Smid: „Die Exportkostenkalkulation“.

 

© Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt [2018, ICS Internationalisierungscenter Steiermark GmbH].

 

 

In diesen Fact Sheets und der Link-Liste finden Sie Hilfestellungen rund um die Themen Exportfinanzierung und Förderungen: